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Deutsche Bank photoTAN

Finanzen

10.49K Bewertungen
4,0
Entwickler
Deutsche Bank AG
Veröffentlicht
07.11.2014
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Wenn ich einen Bankauftrag am Smartphone freigebe, möchte ich nicht einfach auf eine auffällige Schaltfläche tippen und hoffen, dass alles passt. Genau an diesem Punkt setzt Deutsche Bank photoTAN an: Die App ist ein Sicherheitswerkzeug für Banking-Aufträge der Deutschen Bank und nicht als vollständige Banking-App gedacht. Ihre Aufgabe ist enger, dafür im entscheidenden Moment besonders wichtig.

Ich habe sie deshalb eher wie einen digitalen Schlüssel als wie eine Finanz-App im klassischen Sinn betrachtet. Sie verwaltet keine Budgets, ersetzt keinen Kontoblick und ist auch kein allgemeiner Bezahldienst. Stattdessen hilft sie dabei, einen Auftrag über ein separates Freigabeverfahren zu bestätigen. Für Kundinnen und Kunden der Deutschen Bank kann das eine praktische zusätzliche Kontrollstufe sein. Wer allerdings eine einzige Anwendung für Kontostand, Überweisungen, Karten und Sicherheitsfreigaben sucht, wird hier schnell an Grenzen stoßen.

Die Anwendung gehört zur Kategorie Finanzen, wird von der Deutsche Bank AG entwickelt und ist kostenlos erhältlich. Im Play Store kommt sie auf einen Durchschnitt von 4,0 bei rund 27.000 Bewertungen; außerdem wurde sie über eine Million Mal installiert. Das spricht für eine breite Nutzung, sagt aber allein noch nichts darüber aus, ob der Ablauf zu den eigenen Gewohnheiten passt. Für mich zählt bei einer Sicherheits-App vor allem, ob sie im Stress verständlich bleibt und ob ich vor der Freigabe wirklich weiß, was ich bestätige.

Wofür die App gedacht ist und wo ihr Vertrauen entsteht

Der erste wichtige Punkt ist die klare Begrenzung des Einsatzzwecks. Deutsche Bank photoTAN soll Banking-Aufträge sicher freigeben. Dadurch wirkt sie weniger überladen als eine komplette Mobile-Banking-Anwendung. Es gibt keine unnötigen Finanzübersichten, keine Nachrichtenflut und keine Funktionen, die vom eigentlichen Sicherheitsmoment ablenken. Ich empfinde diese Konzentration als Vorteil, weil eine Freigabe nicht wie ein weiterer beliebiger App-Schritt behandelt wird.

Gleichzeitig bedeutet diese Spezialisierung, dass die App nur in einem bestimmten Umfeld sinnvoll ist. Wer kein Banking bei der Deutschen Bank nutzt, hat keinen praktischen Grund, sie zu installieren. Auch Kundinnen und Kunden, die ausschließlich über ein anderes Freigabeverfahren arbeiten möchten, sollten zuerst prüfen, welcher Ablauf für das eigene Konto vorgesehen ist. Die App ist kein universeller TAN-Generator für beliebige Banken und sollte auch nicht als solcher eingeplant werden.

Vertrauen entsteht hier weniger durch eine große Funktionsliste als durch die Erwartung, dass ein Auftrag vor der Bestätigung noch einmal bewusst geprüft wird. Für mich ist das der entscheidende Unterschied zu einem schnellen Login oder einer einfachen Bestätigung innerhalb derselben Anwendung. Eine zusätzliche Sicherheits-App kann zwar einen Moment länger dauern, sie schafft aber eine sichtbare Unterbrechung: Ich muss den Vorgang wahrnehmen und aktiv freigeben.

Diese Unterbrechung ist besonders nützlich, wenn ich gerade mehrere Dinge gleichzeitig erledige. Bei einer Überweisung am Laptop kann ich den Auftrag dort vorbereiten und die Freigabe am Smartphone prüfen. Das trennt Eingabe und Bestätigung voneinander. Ein Fehler wird dadurch nicht automatisch verhindert, aber er bekommt eine weitere Gelegenheit, aufzufallen. Gerade Empfängername und Betrag verdienen in diesem Moment meine volle Aufmerksamkeit.

Der Ablauf im Alltag: nicht kompliziert, aber bewusst

In einem realistischen Alltagsszenario starte ich eine Überweisung im Online-Banking am Computer. Für die anschließende Bestätigung öffne ich die photoTAN-App auf dem Smartphone und folge dem dort angezeigten Freigabevorgang. Ich würde nicht einfach möglichst schnell bestätigen, sondern die Angaben mit dem Auftrag vergleichen. Wenn Betrag oder Empfänger nicht zu dem passen, was ich eingegeben habe, ist das der Moment zum Abbrechen und zur erneuten Prüfung.

Der Vorteil dieses Ablaufs liegt in der bewussten Kontrolle, nicht in zusätzlichem Komfort. Für eine einzelne Überweisung ist der Zwischenschritt überschaubar. Wenn ich jedoch viele Aufträge nacheinander erledige, kann das Wechseln zwischen Browser und Smartphone durchaus ermüden. Genau dann steigt das Risiko, dass man aus Gewohnheit zu schnell bestätigt. Die App schützt nicht davor, dass ich eine falsche Anzeige übersehe; sie gibt mir nur einen geeigneten Punkt, an dem ich nachsehen kann.

Ich würde die Anwendung deshalb nicht als unsichtbaren Hintergrundschutz beschreiben. Sie verlangt Aufmerksamkeit. Das ist bei einer Sicherheitsfunktion grundsätzlich richtig, kann aber für Menschen frustrierend sein, die möglichst wenig Unterbrechungen möchten. Wer häufig unterwegs ist, sollte außerdem daran denken, dass ein Smartphone mit ausreichend Akku und funktionierendem Zugriff auf die App zum Banking-Ablauf dazugehört.

Was ich vor jeder Freigabe kontrollieren würde

Mein wichtigster Tipp ist, nicht nur auf das Vorhandensein einer Freigabe zu achten. Entscheidend ist, ob die angezeigten Auftragsdaten zu dem passen, was ich tatsächlich auslösen wollte. Ein vertrauter Bildschirm oder ein bekanntes Logo ersetzt diese Prüfung nicht. Ich würde den Betrag, den Zahlungsempfänger und den Zweck des Auftrags langsam lesen, besonders bei einer Zahlung, die ich nicht regelmäßig durchführe.

Ein zweiter, weniger offensichtlicher Punkt betrifft die Umgebung. Wenn jemand neben mir drängt, eine Freigabe sofort zu bestätigen, würde ich den Vorgang nicht aus Höflichkeit abschließen. Eine Sicherheits-App ist am stärksten, wenn ich den Zeitpunkt selbst bestimme. Eile ist kein guter Grund, eine Abweichung zu ignorieren. Bei unerwarteten Freigabeanforderungen würde ich den Vorgang beenden und zunächst klären, wodurch er ausgelöst wurde.

Außerdem lohnt sich eine klare Trennung zwischen dem Gerät, auf dem ich einen Auftrag eingebe, und dem Gerät, auf dem ich ihn bestätige, sofern mein persönlicher Banking-Ablauf das unterstützt. Diese Trennung ist kein Freibrief und ersetzt keine Vorsicht. Sie macht aber sichtbar, dass Eingabe und Freigabe zwei verschiedene Schritte sind. Genau diese zusätzliche Perspektive ist für mich der stärkste praktische Nutzen der Anwendung.

Kontrolle, Datenmomente und Grenzen der eigenen Entscheidung

Bei einer App, die mit Banking-Freigaben zu tun hat, interessiert mich nicht nur, ob sie funktioniert. Ich möchte auch verstehen, welche Entscheidungen ich selbst treffen kann und wann sensible Informationen ins Spiel kommen. Die Anwendung sollte im Alltag möglichst wenig Aufmerksamkeit verlangen, aber in kritischen Momenten deutlich genug sein. Aus meiner Sicht ist das eine bessere Vertrauensbasis als eine Oberfläche, die alles automatisch erledigt und dadurch undurchsichtig wirkt.

Der sensible Moment ist die eigentliche Bestätigung. Dort sollte ich nicht nur die App öffnen, sondern die konkrete Transaktion prüfen. Die App ist in diesem Sinn kein Ersatz für meine eigene Kontrolle. Sie kann mir einen Freigabeschritt anzeigen, aber sie nimmt mir nicht die Verantwortung ab, den Inhalt zu lesen. Wer diese Prüfung überspringt, nutzt nur einen Teil des Sicherheitsgedankens.

Ich würde auch darauf achten, die Anwendung ausschließlich über den vorgesehenen Weg einzurichten und bei Aufforderungen außerhalb des normalen Banking-Ablaufs vorsichtig zu bleiben. Eine unerwartete Nachricht, ein Anruf mit Zeitdruck oder eine fremde Person, die nach einer Freigabe fragt, wären für mich klare Warnzeichen. Der entscheidende Grundsatz lautet: Eine Freigabe ist keine reine Formalität, sondern eine Zustimmung zu einem konkreten Vorgang.

Gerade hier zeigt sich ein wichtiger Unterschied zu einer gewöhnlichen Banking-App. In einer umfassenden Finanz-App liegen Kontoinformationen, Überweisungen, Kartenverwaltung und Sicherheitsbestätigung oft näher beieinander. Das kann bequemer sein, weil weniger Wechsel nötig sind. Die photoTAN-Lösung setzt dagegen stärker auf die Trennung der Bestätigung. Ich finde diesen Ansatz für sicherheitsbewusste Nutzerinnen und Nutzer nachvollziehbar, während Komfortorientierte den zusätzlichen Schritt als störend erleben können.

Die eigene Handlungsfähigkeit bleibt entscheidend

Eine gute Sicherheits-App sollte mich nicht dazu bringen, blind zu vertrauen. Bei Deutsche Bank photoTAN bleibt die Entscheidung sichtbar bei mir: Ich öffne die App, sehe den Freigabevorgang und bestätige oder breche ab. Diese einfache Wahl ist wichtiger, als sie klingt. Wenn ein Auftrag nicht erwartet wurde oder die Angaben nicht stimmen, sollte Nicht-Bestätigen immer die normale Reaktion sein und kein peinlicher Sonderfall.

Für neue Nutzerinnen und Nutzer ist der erste Kontakt wahrscheinlich der anspruchsvollste Teil. Man muss verstehen, warum eine zweite App nötig ist und wie sie in den eigenen Banking-Ablauf passt. Ich würde die Einrichtung nicht zwischen zwei Terminen erledigen, sondern in Ruhe. Danach sollte man sich mit dem grundsätzlichen Ablauf vertraut machen, damit eine spätere Freigabe nicht zum ersten Test unter Zeitdruck wird.

Ein weiterer praktischer Trade-off betrifft den Gerätewechsel. Weil die App als Sicherheitskomponente eingesetzt wird, würde ich einen Wechsel des Smartphones nicht wie die Installation einer beliebigen Nachrichten-App behandeln. Vor dem Zurücksetzen oder Austauschen des alten Geräts sollte ich den vorgesehenen Umstellungsprozess der Deutschen Bank kennen und den Zugriff auf das Banking nicht leichtfertig unterbrechen. Wer sein altes Smartphone bereits gelöscht hat, bevor die neue Einrichtung abgeschlossen ist, kann sich unnötige Schwierigkeiten schaffen.

Auch bei einem verlorenen oder gestohlenen Smartphone ist schnelles, geordnetes Handeln wichtig. Ich würde nicht versuchen, eine unbekannte Person telefonisch zu überzeugen oder auf verdächtige Nachrichten zu reagieren, sondern die offiziellen Sicherheits- und Bankkanäle nutzen. Die Anwendung kann nur dann Teil eines verlässlichen Schutzes sein, wenn auch das Gerät selbst mit Sorgfalt behandelt wird. Displaysperre, aktuelle Systemsoftware und ein zurückhaltender Umgang mit Freigaben gehören für mich deshalb zum Gesamtbild.

Für wen sich die App eignet und wer besser anders plant

Empfehlen würde ich Deutsche Bank photoTAN vor allem Menschen, die ihre Bankgeschäfte teilweise am Computer erledigen und eine separate mobile Freigabe akzeptieren. Auch wer bei Überweisungen gern einen zusätzlichen Kontrollblick einlegt, kann von der klaren Aufgabenteilung profitieren. Die App passt außerdem zu Nutzerinnen und Nutzern, die lieber einen sichtbaren Bestätigungsschritt haben, als eine Freigabe möglichst unauffällig im Hintergrund ausführen zu lassen.

Weniger passend ist sie für Personen, die eine vollständige Finanzverwaltung in einer einzigen Oberfläche erwarten. Wer Konten verschiedener Banken zusammenführen, Ausgaben kategorisieren oder Karten und Überweisungen zentral verwalten möchte, braucht dafür eine andere Lösung oder zusätzliche Anwendungen. photoTAN ist dafür nicht gedacht. Ihre Stärke liegt gerade darin, nicht alles sein zu wollen.

Auch wer häufig ohne Smartphone arbeitet oder Geräte nur ungern für Bankfreigaben verwendet, sollte den persönlichen Alltag ehrlich einschätzen. Eine Sicherheits-App kann technisch sinnvoll sein und trotzdem schlecht zur eigenen Nutzung passen. Wenn der Akku regelmäßig leer ist, das Gerät oft zu Hause bleibt oder der Wechsel zwischen mehreren Bildschirmen dauerhaft nervt, kann ein anderes von der Bank unterstütztes Verfahren praktischer sein.

Bei der Altersfreigabe ist die Anwendung mit USK ab 0 Jahren eingestuft. Das bedeutet für mich vor allem, dass sie keine altersbezogenen Inhalte mitbringt; es sagt nichts darüber aus, ob ein Kind selbstständig Bankgeschäfte durchführen sollte. Finanzielle Verantwortung, Zugangsdaten und Freigaben gehören in die Hände der dafür zuständigen erwachsenen Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers.

Technischer Stand und mein Umgang mit der Installation

Die App ist seit dem 7. November 2014 verfügbar und wird aktuell in Version 3.9.1 geführt. Als Mindestvoraussetzung ist iOS beziehungsweise Android ab Version 9 angegeben. Vor der Installation würde ich deshalb zuerst prüfen, ob das eigene Smartphone diese Voraussetzung erfüllt und ob genug Platz sowie ein funktionierender Geräteschutz vorhanden sind.

Die lange Verfügbarkeit und die große Zahl an Installationen machen die Anwendung im Alltag nicht automatisch besser, sie zeigen aber, dass sie kein kurzfristiges Experiment ist. Für mich ist wichtiger, ob die aktuelle Version auf dem eigenen Gerät stabil läuft und ob der persönliche Banking-Zugang mit dem vorgesehenen Freigabeweg zusammenpasst. Ein Sicherheitswerkzeug sollte nicht erst im Moment einer dringenden Zahlung getestet werden.

Ich würde die App außerdem nicht auf einem gemeinsam genutzten Smartphone einrichten, wenn dadurch andere Personen leicht Zugriff auf den Freigabeprozess bekommen könnten. Die Frage ist nicht nur, ob das Gerät technisch funktioniert, sondern wer es entsperren und bedienen kann. Bei einem privaten, geschützten Smartphone ist die persönliche Zuordnung klarer. Das ist eine praktische Überlegung, die in kurzen Store-Beschreibungen oft untergeht.

Ebenso wichtig ist, Benachrichtigungen und Nachrichten rund um Bankgeschäfte nicht automatisch als vertrauenswürdig zu behandeln. Selbst wenn eine echte Freigabe-App verwendet wird, sollte ich keine Bestätigung durchführen, die ich nicht selbst erwartet habe. Der sicherste Ablauf beginnt für mich immer beim eigenen Auftrag und nicht bei einem fremden Hinweis, der mich zu einer Aktion drängt.

Mein Urteil nach dem Blick auf Vertrauen und Alltag

Deutsche Bank photoTAN erfüllt eine klar umrissene Aufgabe und wirkt gerade deshalb überzeugend: Sie konzentriert sich auf die Freigabe von Banking-Aufträgen, statt sich als komplette Finanzzentrale aufzuspielen. Die Trennung zwischen Auftrag und Bestätigung kann einen wertvollen Kontrollmoment schaffen. Besonders gut finde ich, dass der Nutzer nicht nur auf eine allgemeine Sicherheitsmeldung reagieren sollte, sondern den konkreten Vorgang bewusst prüfen kann.

Meine Einschränkung ist ebenso klar: Der Schutz hängt stark vom Verhalten ab. Wer jede Anzeige ungelesen bestätigt, gewinnt aus der zusätzlichen App nur begrenzten Nutzen. Außerdem kostet der separate Schritt Zeit und setzt ein verfügbares, geschütztes Smartphone voraus. Für Menschen, die maximale Einfachheit oder eine zentrale Finanz-App bevorzugen, kann eine andere von der eigenen Bank angebotene Lösung besser passen.

Für Deutsche-Bank-Kundinnen und -Kunden, die Überweisungen und andere Banking-Aufträge regelmäßig digital erledigen, halte ich die kostenlose App dennoch für sinnvoll. Ich würde sie nicht wegen der Bewertungszahl oder der Installationen wählen, sondern wegen des nachvollziehbaren Prinzips: Erst den Auftrag ansehen, dann bewusst freigeben. Wer diesen Ablauf ernst nimmt und Gerätewechsel sowie unerwartete Anfragen vorsichtig behandelt, bekommt ein fokussiertes Werkzeug mit einem klaren Zweck.

Meine Empfehlung fällt daher vorsichtig positiv aus. Die wichtigste Funktion ist nicht das schnelle Bestätigen, sondern die Möglichkeit, vor der Freigabe innezuhalten. Genau für diesen Moment ist Deutsche Bank photoTAN gut geeignet. Wer dagegen eine umfassende Banking-Erfahrung ohne zusätzliche App erwartet, sollte sich vorab mit den verfügbaren Alternativen der eigenen Bank beschäftigen und nicht voraussetzen, dass dieses spezialisierte Werkzeug alle Finanzaufgaben übernimmt.

Highlights

  • Zusätzliche Sicherheitsstufe bei Online-Banking-Überweisungen
  • Funktioniert auch ohne aktive Mobilfunkverbindung
  • Freigaben lassen sich schnell per Scan bestätigen
  • Unterstützt mehrere Deutsche-Bank-Zugänge auf einem Gerät
  • Die App benötigt keine dauerhafte Anmeldung im Bankkonto

Einschränkungen

  • Gerätewechsel erfordert meist eine erneute Aktivierung
  • Bei leerem Akku sind keine Transaktionsfreigaben möglich
  • Nicht für Kunden anderer Banken als Deutsche Bank gedacht
  • Kameraqualität beeinflusst das zuverlässige Scannen des Codes
  • Zusätzliche App neben der Banking-App kann umständlich sein

Häufig gestellte Fragen

Was ist Deutsche Bank photoTAN und wofür wird die App verwendet?

Deutsche Bank photoTAN ist eine Sicherheits-App, mit der Sie bestimmte Vorgänge im Deutsche-Bank-Online-Banking freigeben. Dazu gehören beispielsweise Überweisungen, Änderungen persönlicher Einstellungen oder die Anmeldung im Banking. Die App erzeugt beziehungsweise bestätigt Freigaben über ein farbiges Mosaikbild und sorgt dadurch für eine zusätzliche Sicherheitsstufe neben Ihren normalen Zugangsdaten.

Wie richte ich Deutsche Bank photoTAN auf meinem Smartphone ein?

Für die Einrichtung benötigen Sie in der Regel einen bestehenden Zugang zum Deutsche-Bank-Online-Banking sowie einen Aktivierungsbrief oder ein anderes von der Bank bereitgestelltes Aktivierungsverfahren. Nach der Installation folgen Sie den Anweisungen in der App und scannen den Aktivierungsgrafik-Code. Je nach Sicherheitsvorgaben kann anschließend eine Gerätebindung oder zusätzliche Bestätigung erforderlich sein. Bewahren Sie Aktivierungsdaten niemals ungeschützt auf.

Funktioniert photoTAN auch ohne Internetverbindung oder Mobilfunknetz?

Die Freigabe mit photoTAN kann in vielen Situationen auch ohne aktive Mobilfunkverbindung funktionieren, weil die App den angezeigten Farbcode scannt und daraus die Transaktionsdaten beziehungsweise den Freigabecode erstellt. Für die erstmalige Einrichtung, Aktualisierungen oder bestimmte Online-Funktionen kann jedoch eine Internetverbindung notwendig sein. Ob eine konkrete Freigabe offline möglich ist, hängt vom jeweiligen Banking-Vorgang und der aktuellen App-Version ab.

Was muss ich tun, wenn ich mein Smartphone verliere oder ein neues Gerät verwende?

Wenn Ihr Smartphone verloren geht, gestohlen wurde oder Sie auf ein neues Gerät wechseln, sollten Sie die photoTAN-Funktion möglichst schnell über die Deutsche Bank sperren oder deaktivieren lassen. Installieren Sie die App nicht einfach nur neu, da die Sicherheitsbindung an das Gerät möglicherweise erneut eingerichtet werden muss. Nutzen Sie die offiziellen Kontaktwege der Bank und halten Sie Ihre Kundendaten für die Identifizierung bereit.

Ist Deutsche Bank photoTAN sicher und worauf sollte ich bei der Nutzung achten?

photoTAN bietet eine zusätzliche Sicherheitsbarriere, weil Freigaben nicht allein mit Benutzername und Passwort erfolgen. Trotzdem bleibt der sorgfältige Umgang entscheidend: Prüfen Sie vor jeder Bestätigung Empfänger, Betrag und weitere Transaktionsdaten direkt in der App. Geben Sie Freigabecodes niemals telefonisch, per E-Mail oder über verdächtige Webseiten weiter. Installieren Sie die Anwendung ausschließlich aus offiziellen App-Stores und halten Sie Betriebssystem sowie App aktuell.

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Deutsche Bank AG
Veröffentlicht
07.11.2014

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